Zitate aus "Eine Leiche zum Dessert"

Dick Charleston:

Keine Antwort. Das Telefon ist tot.

Dora Charleston:

Und warum sagst du dann „Hallo“, wann das Telefon tot ist?

Dick Charleston:

Am Telefon sagt man doch „Hallo“.

Dora Charleston:

Oh Dickie…!

Dick Charleston:

Das hörte sich an, als ob der Draht durchgeschnitten wurde.

Dora Charleston:

Tatsächlich? Wie hört sich denn so etwas an?

Dick Charleston:

Schnipp.

Marcel:

Es tut mir leid, aber der Mann hatte keine Nüsse.

Milo Perrier:

Ein Mann ohne Nüsse?

Sam Diamond:

Fabelhafte Arbeit, Engelchen. Wie hast du das alles so schnell zusammen gekriegt?

Tess Skeffington:

Ich hab an Twain geschrieben und hab ihn gefragt.

Willie Wang:

Wir sind an der Brücke, Paps. Ui, sieht aber nicht gerade sehr sicher aus.

Sidney Wang:

Lässt sich sehr leicht feststellen. Fahr rüber. Werden sehen ob hält.
<steigt aus>

Willie Wang:

Ja, willst du denn nicht mitkommen?

Sidney Wang:

Gewicht von zwei Männer vielleicht zu viel für kleine Brücke.

Willie Wang:

Warum  muss ich dann den Wagen fahren?

Sidney Wang:

Weil ich clever genug, zuerst auszusteigen. Fahren bitte.

Willie Wang:

Ich glaube nicht, dass ich es schaffen werde, Paps. Die bricht gleich zusammen.

Sidney Wang:

Macht nichts. Paps wird anderen Weg zu Haus finden.

Willie Wang:

Hast du den Verstand verloren?! Man wollte uns töten…!

Sidney Wang:

Ja, sehr richtig. Wird abwechslungsreiches Wochenende.

Bensonmum:

Gestatten Sie, dass ich mich um Ihre Koffer…

Sidney Wang:

Nein, nein, nein. Mein Sohn kümmert sich um Koffer. Deswegen ich ihn ja auch adoptiert.

Sidney Wang:

Ein sehr großes Haus. Keine anderen Diener?

Bensonmum:

Ich glaube nicht, Sir. Ich habe noch nie einen anderen gesehen.

Sidney Wang:

Großes Haus wie krause Gedanken von Ehefrau – unmöglich durchzukommen.

Willie Wang:

Es ist verdammt kalt hier.

Bensonmum:

Wir haben bereits Abhilfe getroffen, Sir. Sie werden in Ihrem Zimmer ein gemütliches Feuer vorfinden.

<Bett brennt>
[…]

Sidney Wang:

Hauptsache Bettchen schön warm.

Milo Perrier:

Irgendwas an diesem Butler stimmt nicht. Mein Misstrauen ist geweckt. Haben Sie bemerkt, dass er einem nie richtig in die Augen schauen kann?

Marcel:

Das liegt daran, dass er blind ist, Monsieur.

<Marcel stürzt die Treppe runter>

Dora Charleston:

Ist Ihnen was passiert?

Milo Perrier:

Gar nicht beachten! Das verweichlicht nur.

<gruseliges Stöhnen>

Dick Charleston:

Als ob er die letzten Sekunden seiner Ermordung miterlebt. Was mag das bedeuten.

Bensonmum:

Das bedeutet, das Dinner ist fertig. Wir haben keinen Gong.

Bensonmum:

Ich hatte den Auftrag, Mr. Wang das Glas mit dem klebrigen Stiel zu reichen.

Dick Charleston:

Warum haben Sie nicht nach dem Grund gefragt?

Bensonmum:

Ich war schon froh, überhaupt den Kühlschrank zu finden, Sir.

Sam Diamond:

Die fummelt mir ihren Fingern in meiner Handfläche rum, das geile alte Stück!

Milo Perrier:

Er ist weg.

Jessica Marbles:

Wer ist weg?

Milo Perrier:

Der tote Butler. Sein Körper ist weg. – Hier ist der Schlüssel.

Sidney Wang:

Wenn Körper von Butler weg, woher Schlüssel?

Milo Perrier:

In seiner Brusttasche.

Jessica Marbles:

Was für eine Brusttasche?

Milo Perrier:

Brusttasche ist Brusttasche.

Sidney Wang:

Butler weg, aber Brusttasche noch da?

Sidney Wang:

Raum gefüllt mit keine Leute.

Sidney Wang:

Butler völlig ermordet.

Dora Charleston:

Also, das begreife ich nicht. Warum sollte jemand einen Körper stehlen, der tot ist und nackt noch dazu?

Dick Charleston:

Nun, Liebling, es gibt da Leute, die… <flüstert>

Dora Charleston:

Das ist irre. Das ist wirklich irre.

Sam Diamond:

Moment, das kann nur eins bedeuten… Nur, ich weiß es nicht.

<Klopfen>

Dora Charleston:

Ach, das wird wahrscheinlich die Köchin sein. Kommen Sie rein!

Dick Charleston:

Die Ärmste ist taub-stumm, Liebling.

Dora Charleston:

Ach ja, das hab ich ja ganz vergessen. KOMMEN SIE REIN!!!!

Dora Charleston:

Ist er tot?

Sam Diamond:

Mit solch einem Stahlprügel im Rücken wär’s für ihn wirklich besser tot zu sein.

Sidney Wang:

Hehe, sehr amüsant. Detektive, die sich streiten noch flüssiger als flüssig – überflüssig.

Sam Diamond:

Nicht bewegen! Ihr bleibt alle stehen, wo ihr seid. Ist das klar?! Keiner rührt sich vom Fleck.

Dick Charleston:

Was ist denn?

Sam Diamond:

Ich muss noch mal zum Lokus, und ich möchte nicht, dass ich hier was versäume.

Tess Skeffington:

Ich geh mit dir mit, Sam.

Sam Diamond:

Das kann ich auch allein in die Hand nehmen. Trotzdem vielen Dank.

Willie Wang:

Warum muss ich immer die Drecksarbeit machen, Paps?

Sidney Wang:

Weil deine Mutter nicht hier ist, um zu tun.

Sidney Wang:

Sehr interessante Ausführungen, Mr. Charleston. Aber Sie übersehen einen wichtigen Punkt in Ihren Ausführungen.

Dick Charleston:

Und was ist das?

Sidney Wang:

Ausführungen blöd. Blödeste Theorie, die ich je gehört. <kichert>

Willie Wang:

Paps, was glaubst du, wer der Mörder ist?

Sidney Wang:

Muss erst überschlafen. Werde morgen Mörder kennen, wenn aufwachen.

Willie Wang:

Und was ist, wenn du morgen nicht aufwachst?

Sidney Wang:

Dann bist du gewesen.

<Skorpion krabbelt über die Bettdecke>

Dick Charleston:

Sein Biss kann sofort tödlich sein. Am besten überhaupt nicht bewegen.

Dora Charleston:

Wie lange nicht?

Dick Charleston:

Möglicherweise für den Rest unseres Lebens.

Jessica Marbles:

Mein Gott – Gas!

Miss Withers:

Tut mir leid, ich kann es nicht halten. Ich bin schließlich alt.

Milo Perrier:

Oh mein Gott! Die Decke kommt runter!

Marcel:

Was machen wir jetzt?!

Milo Perrier:

Das weiß ich doch nicht! – Aber exakt genau so machen sie Gänseleberpastete.

Sam Diamond:

Mein Name ist Loomis. Joe J. Loomis. Ich bin Schauspieler und Imitator. Ich habe auch als Peter Falk für Columbo gedreht.

Willie Wang:

Wurde nun irgendjemand getötet oder nicht?

Sidney Wang:

Ja, schönes Wochenende wurde getötet.